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Homöopathische Behandlung

Jede klassische homöopathische Behandlung beginnt mit der Erstanamnese, einem ausführlichen ärztlichen Gespräch in dem das aktuelle Beschwerdebild genau erhoben wird. Bei der Arzneimittelsuche spielen neben Ihren körperlichen Symptomen auch persönliche Lebensumstände, Ihre geistig/seelisch/emotionale Verfassung sowie mögliche auslösende Ursachen und Vorekrankungen eine wichtige Rolle. Eine körperliche Untersuchung komplettiert die Erhebungen. Die passende Arznei, aus dem Pflanzen-, Mineral- oder Tierreich gewonnen, soll Ihrem Zustandsbild möglichst nahe kommen und wird dann in verdünnter und potenzierter Form verabreicht. Durch die Ähnlichkeit der arzneitypischen Symptome zum Beschwerdebild wird die Fähigkeit des Körpers zur Regeneration und Selbstheilung aktiviert und gestärkt.

Nach Beginn der Behandlung ist es für den Behandlungserfolg sehr wichtig, den Verlauf zu kontrollieren, um als Homöopath die Wirkung überprüfen und gegebenenfalls Anpassungen der Therapie vornehmen zu können. Die dafür notwendigen, oft kurzfristigen Verlaufskontrollen können meist telefonisch erfolgen, wenn nicht, wie bei akuten Erkrankungen manchmal der Fall, eine körperliche Kontrolluntersuchung (Racheninspektion, Abhören der Lungen, Trommelfellinspektion) in der Ordination notwendig ist. Eine längerfristige Verlaufskontrolle in der Ordination wird individuell vereinbart, und findet meist 6-8 Wochen nach dem Erstgespräch statt. Ein reger Informationsaustausch zwischen Patient und Homöopath ist die Basis einer guten homöopathischen Behandlung.

Homöopathische Behandlungen dürfen in Österreich ausschließlich von Ärzten ausgeübt werden. Diese müssen eine mehrjährige Spezialausbildung in Homöopathie absolvieren und mit einem von der Ärztekammer verliehenen Diplom abschließen.
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